Lexikon: Affektenlehre

Die Affektenlehre geht auf die griechische Antike zurück und besagt, dass sich Affekte wie Freude, Trauer oder Schmerz musikalisch ausdrücken lassen und die Musik solche Gemütsbewegungen beim Hörer hervorrufen kann.
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 Internetverweise zu Affektenlehre:
ZDB-ID 528421-1 ; Athanasius Kircher (Musurgia universalis, 1650) 



 Wort-Analyse: Affektenlehre

Grundform
Synonyme
SatzbeispieleDie Geschichte des Rattenfängers von Hameln trug er als Erster hinaus in die deutschen Lande, er schuf durch seine Affektenlehre die Grundlage der Musiktherapie und durch seine Versuche mit ebenen Spiegeln die Basis der Solartechnik.
Daß man den Versuchungen von Görners "Ode an den Schlaf" nicht folgen braucht, liegt an der gestalterischen Vielfalt des Meistersängers: Die barocke Affektenlehre nebst allem erforderlichen vokalen Zierat hat er verinnerlicht.
Die Grundlage der medizinischen Metaphorik stellt eine an klassischen Vorbildern geschulte Affektenlehre dar.
Meist aber blüht die weich abgefederte Schönheit der barocken Farben- und Affektenlehre: der in extremis geweiteten Tonartenvielfalt ist das zu verdanken, auch den den Naturlaut der Partitur stetig anklingen lassenden Flöten.

Quelle: Wortschatz Lexikon


 

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