Lexikon: Diadochen

Die Diadochen (griech. διάδοχοι, Nachfolger, eigentlich die etwas für einen anderen übernehmen) waren ehemalige Feldherren Alexanders des Großen und deren Söhne (die Epigonen), die nach dessen unerwartetem Tod 323 v. Chr. das Alexanderreich unter sich aufteilten und sich mit wechselnden Bündnissen in insgesamt sechs Diadochenkriegen bekämpften. Danach hatte sich ein Staatensystem etabliert, das bis zum Auftreten des Römischen Reiches im östlichen Mittelmeerraum im 2. ...
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 Internetverweise zu Diadochen:
Quellenausschnitte und Bibliografie ; Artikel (englisch) 



 Wort-Analyse: Diadochen

GrundformDiadoche
Synonyme
SatzbeispieleUm die politische Zukunft werden sich die Diadochen der PLO und die starken Zulauf erfahrenden Extremistenorganisationen streiten.
Die Lichtstrahlen aus den Werken der Alten erhellten noch die trüben Geister jener Bischöfe von Athen, Thessalonike, Korinth, Neopaträ und Theben, so daß sie bisweilen als Diadochen der heidnischen Weisen im christlichen Gewande erscheinen.
Eine solche, gemessen an der bisherigen Geschichte der FDP und ihrer Diadochen doch ziemlich atemberaubende und desperate Äußerung muss zunächst einmal als verzweifelte Kritik an der amtlichen Führung der FDP gelesen werden.
Weil er die SPD-Linke ruhig stellen wollte, vor allem seinen damaligen Diadochen Oskar Lafontaine, verpflichtete Schröder dessen Intimus Werner Klimmt für dieses Ressort, obwohl der bis dato mit Verkehrsfragen kaum etwas zu tun hatte.

Quelle: Wortschatz Lexikon


 

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