Lexikon: Idiom

Unter Idiom (von griech. idios „eigen(tümlich)“) versteht man die Sprechweise eines bestimmten Kreises von Personen. Zunächst bezeichnet der Begriff in der Allgemeinsprache jede Nationalsprache, dann auch oft Sprachvarianten derselben Nationalsprache mit regionalem Bezug, z. B. eine Mundart.
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 Internetverweise zu Idiom:
Verlag Hölder-Pichler-Tempsky 



 Wort-Analyse: Idiom

GrundformIdiom
SynonymeDialekt, Idiom, Slang, Mundart
Satzbeispiele"Wie kann der Mann so unfreundlich sein, wieso sagt er nicht, wo er sonst hält", wandte sich die Frau in unverkennbarem Berliner Idiom an die Umstehenden.
Sie wirkte banal, funktionierte nur klappernd; dass Waltraud Meier in dem ihr fremden Idiom der Amneris auftrat, wirkte überdies eher wie ein Deal unter Freunden als wie ein Dienst am Berliner Publikum.
Zu einer unsensibel gefügten Collage aus Kompositionen von Alfred Schnittke, Roderik Vanderstraeten, Isang Yun und Dieter Schnebel tanzen vierzehn Tänzer in einem verwechselbaren Idiom aus neoklassischen und modernen Phrasen.
Die Stärke der Affekte, die das Werk manches Mal gefährlich nah an das Idiom der Spätromantik heranführen, folgt, glaubt man dem Komponisten und dem ersten Blick auf die Partitur, allein der biblischen Botschaft.

Quelle: Wortschatz Lexikon


 

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