Lexikon: JudenhausJudenhäuser waren eine Erscheinung des nationalsozialistischen Deutschlands. Das "Gesetz für Mietverhältnisse mit Juden" (in Kraft getreten am 30. April 1939) erlaubte es, jüdische Bürger in bestimmte Häuser innerhalb einer Stadt umzusiedeln. Es handelte sich hierbei um eine frühe Form der Ghettoisierung und machte eine leichte Kontrolle der jüdischen Bevölkerung möglich.
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de.wikipedia.org/wiki/Judenhaus
Internetverweise zu Judenhaus:
Auszug aus dem Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden ; Judenhaus Bornstraße 22
Wort-Analyse: Judenhaus| Grundform | Judenhaus |
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| Synonyme | |
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| Satzbeispiele | Sicher war das alte Judenhaus in Trastevere prächtiger, als es die heutige Synagoge im Ghetto ist, ein auf Säulen ruhender Tempel und innen mit köstlichen Teppichen und goldnem Bildwerk von Granaten und Blumen ausgeziert. |
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| Das Louis-Levy-Stift war so ein Judenhaus. |
| Bornstraße 22. Ehemals Louis-Levy-Stift, dann "Judenhaus". |
| Es zeichnet die Geschichte des dortigen Mietshauses nach, das in der Nazi-Zeit zum "Judenhaus" umfunktioniert wurde. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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