Lexikon: KameralistikKameralistik (v. lat.: camera = fürstliche Schatztruhe), auch kameralistische Buchführung oder Kameralbuchhaltung, ist ein Verfahren der Buchführung. Im Gegensatz zur Doppik, also der doppelten Buchführung, werden bei der Kameralistik nur die reinen Einzahlungen und Auszahlungen betrachtet, jedoch nicht die Erträge und Aufwendungen. Die erweiterte Kameralistik versucht, durch eine Vielzahl zusätzlicher Nebenrechnungen die Erträge und Ressourcen einzubeziehen.
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de.wikipedia.org/wiki/Kameralistik
Internetverweise zu Kameralistik:
Informationsportal zur Doppik-Einführung ; Seiten der KGSt zur Umstellung auf die Doppik
Wort-Analyse: Kameralistik| Grundform | Kameralistik |
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| Synonyme | |
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| Satzbeispiele | Aber immerhin entscheiden die einzelnen Häuser jetzt selbst, wie sie das Geld verbraten, endlich losgelöst von Stellenplänen und sonstiger Kameralistik. |
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| ZEIT: Ist das Ziel dieser Maßnahme die grundsätzliche Umsteuerung von der alten Form der Haushaltsführung, der Kameralistik, zur Selbstbewirtschaftung? |
| Das damalige Versprechen an die Leibniz-Gemeinschaft: die Einrichtungen von den Fesseln der Kameralistik zu befreien, sobald sie betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente eingeführt haben. |
| Und schließlich führt die Dominanz der Kameralistik dazu, dass es keine Anreize für den Aufbau eines betriebswirtschaftlichen Steuerungssystems gibt. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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