Lexikon: KirchenaustrittDer Kirchenaustritt ist die vom Mitglied veranlasste Beendigung der staatlich registrierten Mitgliedschaft in einer Kirche. Das Recht auf den Kirchenaustritt ergibt sich aus dem Prinzip der Trennung von Staat und Kirche. Erstmalig 1847 durch das Toleranzedikt Friedrich Wilhelm IV. in Preußen ermöglicht, wurden seine Bedingungen in Deutschland im Rahmen des Kulturkampfes gesetzlich festgelegt.
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de.wikipedia.org/wiki/Kirchenaustritt
Internetverweise zu Kirchenaustritt:
http://ibka.org/node/758 ; § 1901 ; Kirchenaustrittsgründe, Evangelische Kirche ; Artikel 136 Grundgesetz ; Erklärung der Diözesanbischöfe zu Fragen des kirchlichen Finanzwesens ; Erklärung der deutschen Bischofskonferenz zum Austritt aus der katholischen Kirche ; Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse ; http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/ag/kirchenaustritt.html
Wort-Analyse: Kirchenaustritt| Grundform | Kirchenaustritt |
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| Satzbeispiele | Als jemand, der in Wien lebt, wußte ich schon vor Handkes Brief an ein Wiener Magazin, daß dessen Preisrückgabe und Kirchenaustritt inkludiert. |
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| Der gereizte Ratschlag eines jungen protestantischen Pfarrers im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel spiegelt die Lage auf dem Markt der Spiritualität wider: Der Kirchenaustritt hat sich landauf, landab als gängiges Steuersparmodell etabliert. |
| Diese reagiert denn auch nicht mehr mit strengen Verweisen oder wenigstens ungehalten, sondern freut sich darüber, dass die Leute überhaupt noch "irgendwie" glauben und den Kirchenaustritt nicht vollziehen. |
| Allerdings: Für den Fall, dass der Schwulensegen verboten bleibt oder wird, haben auch schon zahlreiche Protestanten mit Kirchenaustritt gedroht. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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