Lexikon: LaizismusDer Laizismus (griechisch λαϊκισμός, von dem Laien im Sinn von Nicht-Geistlicher) bezeichnet eine im 19. Jahrhundert entstandene Bewegung, um die Geistlichkeit von allen nicht unmittelbar kirchlichen Angelegenheiten auszuschließen. Laizismus bedeutet sowohl die Verwirklichung der Trennung von Staat und Kirche (Religion) als auch die Neutralität des Staates.
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de.wikipedia.org/wiki/Laizismus
Internetverweise zu Laizismus:
« Chronologie des principaux actes parlementaires et autres ayant conduits au vote de la loi de séparation des Églises et de l'État et ce qui s'en est suivi » ; „Die haltlos Gottlosen“ ; „Marianne und Madonna“ ; „Laizität – Garant der politischen Stabilität Frankreichs oder Selbsttäuschung?“ ; « La laïcité » ; Wie viel Laizismus verträgt der französische Staat?
Wort-Analyse: Laizismus| Grundform | Laizismus |
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| Satzbeispiele | Zwar hat Erdogan wiederholt erklärt, mit islamistischer Politik abgeschlossen zu haben und sich nun auf die rechte Mitte konzentrieren zu wollen, doch die Wächter des Laizismus hat er damit bisher wenig überzeugen können. |
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| Deniz Baykal, Chef der einst von Atatürk gegründeten Republikanischen Volkspartei (CHP), mahnte beschwörend: "Tasten Sie den Laizismus weder offen noch versteckt an, ich bitte darum, gebrauchen Sie dafür keine heiligen Werte! |
| Laizismus heißt, die Legitimation der Herrschenden beziehungsweise Regierenden nicht auf Gott oder göttliches Recht zu gründen, sondern auf den Willen des Volkes. |
| Laizismus bedeutet aber nicht, wie viele annehmen, Religion und weltliche Angelegenheiten voneinander zu trennen. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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