Lexikon: Lethe*Die Lethe (von griech. "das Vergessen") ist ein Gewässer aus der griechischen Mythologie. Es bezeichnet einen Fluss oder eine Quelle in der Unterwelt, woraus die Seelen der Verstorbenen das Vergessen trinken.
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Die Lethe ist ein Fluss der durch die Gemeinden Großenkneten und Wardenburg fließt. Sie entspringt in der Alhorner Heide, versorgt die Alhorner Fischteiche mit Wasser und mündet bei Oldenburg in die Hunte. Die Lethe hat im oberen Teil bei Charlottendorf West ihren natürlichen Lauf beibehalten, streckenweise gesäumt von bewachsenen Dünen und Sandufern. Größenteils befinden sich die Ufer im Landschaftsschutzgebiet.
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Wort-Analyse: Lethe| Grundform | Lethe |
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| Synonyme | Unterweltfluß, Styx, Lethe, Acheron |
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| Satzbeispiele | Erasmus wurde vom Zauber derselben Stadt umstrickt, und wenn Luther sagte, daß er nicht tausend Gulden nähme, das verderbte Rom nicht gesehen zu haben, so gestand der andere, daß nur der Lethe die süße Erinnerung an Rom in ihm auszulöschen vermöchte. |
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| In Spanien hatte er gesagt: ich will die Kirchen mit Menschen, nicht die Menschen mit Kirchen versorgen. "Aber laßt nur diesen wohlgesinnten Papst erst aus dem römischen Lethe trinken, und dann wollen wir nach seinen heiligen Gesinnungen fragen. |
| Es war ein trauriger Tag für Hadrian, als er doch vom römischen Lethe hatte trinken müssen. |
| Vom Lethe Roms wollte er nicht trinken. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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