Lexikon: ManierismusManierismus (ital. maniera: Stil, Manier) bezeichnet eine Spätform der Renaissance in Malerei, Baukunst, Plastik, Musik und Literatur. Der Manierismus umfasst in Italien etwa die Zeit von 1515-1600, in Frankreich etwa 1550-1610, in Deutschland etwa 1560-1610. In der Literatur dauert der Manierismus bis etwa 1630 an.
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de.wikipedia.org/wiki/Manierismus
Internetverweise zu Manierismus:
"Raub der Sabinerin"
Wort-Analyse: Manierismus| Grundform | Manierismus |
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| Synonyme | Gespreiztheit, Manierismus, Kunstrichtung, Stil |
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| Satzbeispiele | Auch der Manierismus des neuen Romans sucht angestrengt zu verbergen, dass Jardin hier Altes variiert. |
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| Im Lauf des 16. Jahrhunderts beförderte der Manierismus die der Gattung eigentümliche Tendenz zur Virtuosität, zum Oberflächenreiz, zur dekorativen Pointe. |
| Aber was heißt schon Manierismus und Expressionismus? |
| Anpreisung und Erwartung sind kaum zu überbieten: das Genie aus dem historischen Dunkel, die Legende von Toledo, der Meister des Manierismus, die Künstlerseele der Gegenreformation, der Erfinder des Expressionismus. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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