Lexikon: Ordoliberalismus

Im Ordoliberalismus soll der Staat einen rechtlichen Rahmen für die Wirtschaft schaffen und versuchen die marktwirtschaftliche Ordnung, besonders den Wettbewerb, mit "marktkonformen" Mitteln zu erhalten.
Weiter auf: de.wikipedia.org/wiki/Ordoliberalismus
 Internetverweise zu Ordoliberalismus:
http://www.hwp-hamburg.de/fach/fg_vwl/dozentinnen/ziegler/ordo.pdf ; Freiburger Tradition ; Vanberg: Wettbewerbspolitik 



 Wort-Analyse: Ordoliberalismus

GrundformOrdoliberalismus
Synonyme
SatzbeispieleVom Ordoliberalismus und von der katholischen Soziallehre bis zur Ablehnung von Eichels mittelstandsfeindlichen Steuerplänen führt eine einzige gerade Linie.
Sein Gedankengebäude entstammt dem 18. Jahrhundert, ein scharfkantiger Rohbau von den Puristen der Aufklärung, die Inneneinrichtung kam vom Ordoliberalismus der Nachkriegszeit.
Alexander Rüstow, der große Soziologe und Vordenker des Ordoliberalismus, hat vor über 50 Jahren in einer akribischen geistesgeschichtlichen Analyse aufgezeigt, dass der Wirtschaftsliberalismus auf subtheologischen Vorstellungswelten gründet.
Für eine solche Entwicklung scheint auch zu stehen, daß einer der wichtigen Exponenten des deutschen Ordoliberalismus, Roland Baader, gleich zweimal zu Wort kommt.

Quelle: Wortschatz Lexikon


 

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