Lexikon: RätschenRatschen ist ein Brauch, der in katholischen Gegenden in der Karwoche gepflegt wird. Dabei ziehen Kinder (mancher Orts: Ministranten) mit hölzernen Instrumenten durch die Dörfer, um die Gläubigen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Andachten zu erinnern. Der Überlieferung zu Folge schweigen nämlich von Karfreitag bis Ostern die Glocken bzw. deren Zungen, die Klöppel, da sie alle nach Rom geflogen seien.
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de.wikipedia.org/wiki/Ratschen
Internetverweise zu Ratschen:
Erinnerungsseite eines Klapperers ; Ratschen in Theres ; Klapperer 2004 ; Turmratsche für Mariazell
Wort-Analyse: Rätschen| Grundform | Rätsche |
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| Satzbeispiele | Ein vielstimmiges Konzert, das die Literatur nur unzulänglich als "ein anhaltendes Schwätzen mit Rätschen, Pfiffen, Knakken" charakterisiert. |
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| Rätschen, Kuhglocken und Fußgetrappel erzeugten einen Lärm, als ob in einer Bahnhofshalle zehn Preßlufthämmer gleichzeitig losrattern würden. |
| Seit diesem Jungfernlauf sind die furchterregenden, schwarzgezottelten Kerle mit ihren Peitschen, Kuhglocken und Rätschen aus Sachsenheim nicht mehr wegzudenken. |
| Aus der Bundesrepublik kam dazu die Anregung, auf besonders belastete Lebensmittel mit Knattern und Rätschen aufmerksam zu machen. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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