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Lexikon: Rucksacktourismus

Der Begriff Rucksacktourismus (engl. Backpacking) entstand im deutschsprachigen Raum in den 1970er Jahren und kann als eine Art Vorstufe des Alternativtourismus gesehen werden. Vom Anthropologen und Tourismuswissenschaftler Eric Cohen wurde der Rucksacktourist 1972 auch als Drifter (abgeleitet vom engl. drift - treiben, sich treiben lassen) bezeichnet.
Weiter auf: de.wikipedia.org/wiki/Rucksacktourismus
 Internetverweise zu Rucksacktourismus:
Projekt: Driften - Rucksacktourismus als Reaktion auf spätmoderne Anforderungen (von Jana Binder) ; Swiss Backpacker News ; Backpacker Network Germany ; Backpacking in Australien 



 Wort-Analyse: Rucksacktourismus

Grundform
Synonyme
SatzbeispieleWas Lê, Renaud Garcia-Fons (Kontrabass) und Tino di Geraldo (Perkussion und Schlagzeug) da veranstalten, hat nichts mit weltmusikalischem Rucksacktourismus gemein.
Deshalb ist Schwarzer sozusagen Grüne, Sozis, Rucksacktourismus, Batikhemden, Bob-Marley-Hören, Hochbetten, Maaz, Fried, Fliege, Kinder-, Bio-, Fahrrad- und Esoterikladen in einer Person.
Schließlich ist die Verwüstung der Natur ein typischer Effekt des Phänomens, das er in seinem 1996 erschienenen Buch beschreibt und das man Rucksacktourismus nennt.
Der Rucksacktourismus ist zur Landplage verkommen.

Quelle: Wortschatz Lexikon


 

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