Lexikon: Totenstarre

Als die Totenstarre (med.-lat. rigor mortis „Leichenstarre“) wird die nach dem Tod (post mortem) eintretende Erstarrung der Muskulatur bezeichnet. Sie ist eines der sicheren Todeszeichen.
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 Internetverweise zu Totenstarre:
Adenosintriphosphat (ATP), Aufbau eines Muskels und die Totenstarre 



 Wort-Analyse: Totenstarre

GrundformTotenstarre
SynonymeLeichenstarre, S
SatzbeispieleSo war denn, nachdem ich in Voruntersuchungen die Einflüsse der elastischen Nachwirkung, der Totenstarre und ihrer Lösung geprüft hatte, mein Bemühen darauf gerichtet, diese störenden Nebenwirkungen überhaupt zu eliminieren.
Sie führt nämlich nicht nur am ehesten Störungen durch die mit der Größe des Gewichtes wachsende elastische Nachwirkung mit sich, sondern größere Gewichte lösen unmittelbar die Phänomene der Totenstarre aus.
Da ist es die elastische Nachwirkung, die die Dehnbarkeit scheinbar vergrößern, die Totenstarre, die sie vermindern, die Lösung der letzteren, die wieder eine größere Dehnbarkeit herbeiführen kann usw..
Dahin gehört in erster Linie die Totenstarre, offenbar ein Gerinnungsprozeß von Eiweißkörpern im Innern des Muskels, der dessen Gewebe in einen relativ harten Körper verwandelt, also dessen Dehnbarkeit vermindert.

Quelle: Wortschatz Lexikon


 

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