Lexikon: VitalienbrüderVitalienbrüder (Vitalianer) ist ein Ausdruck aus dem Spätmittelalter. Er stammt aus dem Französischen, wo man zu Beginn des hundertjährigen Krieges das Kriegsvolk, welches das Heer versorgte, vitailleurs nannte (siehe auch: Viktualien=Lebensmittel).
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de.wikipedia.org/wiki/Vitalienbrüder
Internetverweise zu Vitalienbrüder:
Die Vitalienbrüder in einem e-Zine über Sozialgeschichte von Söldnern ; Mecklenburgische Edelleute als Vitalienbrüder 1390-1400
Wort-Analyse: Vitalienbrüder| Grundform | Vitalienbruder |
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| Synonyme | Vitalianer, S |
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| Satzbeispiele | Die ganze seefahrende Welt wußte, daß Holstein sich mit der Hansa, besonders mit Hamburg gegen die Dänen verbunden hatte; auch waren von dem ersteren Staate die Vitalienbrüder gewonnen worden, deren berühmtestes Fahrzeug der "Wiking" war. |
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| " fuhr Suteminn, den wir als Otto von Moltke erkennen, auf, "Du bist das gefürchtete Oberhaupt der Vitalienbrüder? |
| Die Kämmereirechnungen lassen die Konturen des Dramas ahnen: "Nicolai Schoken et Hinrici Jenevelt super Weseram contra Vitalienses 230 Pfd. 14 Sch." - in Pfund und Schilling wird eine Fahrt gegen die Vitalienbrüder auf der Weser abgegolten. |
| So mutig sei Störtebeker gewesen, so stolz, auch von Adel, dass viele norddeutsche Städte bald behaupten, Heimatort des Größten der Vitalienbrüder zu sein, der Likendeeler, weil sie die Beute stets zu gleichen Teilen unter sich verteilen. |
Quelle: Wortschatz Lexikon
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